Trinkt euer Kopf auch so unheimlich gern Kaffee?

Mh, meiner liebt Kaffee zur Belohnung. Und mag euer Kopf gern anstrengende Joggingrunden? Auch nicht?

Interessanterweise weisen wir unserem Kopf ziemlich viele Befugnisse zu, die doch aus anderen Schaltzentralen unseres Körpers kommen sollten.

So frag ich, nachdem mein Kopf mir vehement versichert, ich müsse mich jetzt verwöhnen mit der Apfeltarte und dem Cappuccino, meinen Bauch. Und versichere dem Kopf, dass ne Runde Yoga, wenn das Kind schläft, tatsächlich eine besser Idee ist, als eine Runde Amazon Prime Serienschauen (mh.. es gibt ein Wort dafür neuerdings, mist, ich bin zu alt oder? Wie heißt wildes Serienschauen nochmal? Egal, auf die Matte jetzt).

Wie auch immer wir es nennen, Schweinehund oder Faulheit oder Verwöhnen – ich lade euch ein, nicht nur den Kopf entscheiden zu lassen, sondern auch den Bauch und den Rücken und die Zehenspitzen. Unser Körper sagt uns, was er braucht. Wir dürfen auch mal so tun, als hätten wir es nicht gehört und auf die Couch, finde ich. Auf lange Sicht ist er aber, zu Recht, beleidigt und hört auch nicht mehr auf uns.

Also kippt nicht die nächste Tasse Kaffee in den Kopf, sondern fragt nochmal im Bauch nach.

Für mich gibt es jetzt Wasser, anstatt Tasse zwei sofort hinterher. Der cremige Milchschaum, das herbe Kaffeearoma, das Dampfen der Kanne, die Wärme der Tasse, ach ja.. verführerisch. Aber mein Bauch will jetzt Wasser und ich bin wach genug und atme durch und freue mich darauf in wohliger Harmonie mit Kopf und Bauch nachher nochmal Milchkaffee deluxe zu genießen.

Habt einen schönen Tag, Julia

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